Hyuga – japanisches Restaurant in Düsseldorf

von | 9, Jul 2018 | japanische Restaurants in Düsseldorf, Restaurants | 0 Kommentare


Hyuga Gesamtbewertung:
Japanisch Essen auf typisch gutem Niveau in Düsseldorf

Preise:
Gegrillte Aubergine mit Miso: 7 €
Nigiri Sushi: 3 – 8 €
frittierter Tintenfisch: 6,50 €
Sushi-Rolle (6 Stück): 3,50 – 14 €

Service:
Typisch japanisch, manchmal ohne Deutsch, etwas hektisch, aber durchaus freundlich

Qualität der Küche:
Gutes Niveau für japanisches Essen in Deutschland

Qualität der Zutaten:
Slow Food, Bio, frische konventionelle Qualität

Ich habe mich mal wieder in Düsseldorf zu einem Japaner getraut. Die Auswahl wurde per Zufall getroffen. Ich habe kurz durchs Fenster geguckt, einige japanisch aussehende Gäste darin entdeckt und mich entschlossen, das Restaurant auszuprobieren.
Die Ausstattung ist wie meistens bei den Japanern in Düsseldorf zusammengewürfelt, hat wenig Stil und ich erkenne auch keine „japanische Harmonie“. Allerdings kenne ich die auch nicht wirklich kenne, sie existiert eher als Mythos in meinem Kopf.
Ich bestelle gegrillte Auberginge mit Misopastenaufstrich, ein kleines Nigiri Sushi mit Aal und frittierten Tintenfisch auf japanische Art.

Alles kommt wie es fertig ist. Das Sushi würde ich eigentlich nicht als Erstes servieren. Aber kann man ja auch liegenlassen. Die Tintenfische sind auch da, kurz nachdem ich die Aubergine anschneide. Gibt es ein System beim Servieren der Bestellung? Ich denke nein.
Schmeckt alles ganz wunderbar? Ja. Die Aubergine ist super gegrillt und die Misoschicht obendrauf hat etwas fein-süßliches. Ich denke, jeder Vegetarier würde sich freuen über diese Aubergine, denn die ist wirklich abwechslungsreich und lecker. Das Fleisch der Aubergine ist noch fest, und überhaupt nicht verkocht.
Der Tintenfisch ist im ganzen Tempuramantel frittiert. Sogar saftig und überhaupt nicht zäh. Serviert mit durchschnittlicher Mayonnaise und auf Eisbergsalat.
Der Sushi Reis ist auch gut. Das Sushi absolut in Ordnung. Ob das die Gault Millaut Auszeichnung wert ist, die ich eben noch an der Wand hängen sehe?

Ich frage mich, ob jeder Japaner in Düsseldorf eine Urkunde bekommt, denn ich habe ja bereits eine bei nagomi gesehen? Also erst Mal auf Wikipedia nochmal nachgeguckt und festgestellt, dass auch der Gault Millaut dieses Restaurant mit 12 Punkten eher als durchschnittlich bewertet.
Nebenbei bestelle ich erst Mal noch eine Rolle Nigiri, also 6 Stück, mit fermentierten Sojabohnen. Insgesamt habe ich dann 23,50 € Euro ausgegeben, um satt zu werden. Währenddessen kommt der Koch hinter mir zu den japanischen Gästen und alle verneigen sich 1000 mal. Sehr cool. Zum ersten Mal teste ich dann noch das japanische KIRIN ICHIBAN Bier, das letztendlich auch nicht langweiliger schmeckt als Peroni oder San Miguel. Aber ich bin halt in Bayern sozialisiert. Das Bier ist auch dermaßen heruntergekühlt, dass man eigentlich sowieso nix schmecken kann.

Last but not Least dann noch die fermentierten Soiabohnen in Form von Nigiri Sushi. Schmeckt eigentlich nach nicht viel. Ganz dezent rauchig. Mit einem Tropfen Sojasauce lecker, wobei ich den Algenmantel auch nicht so lecker finde, da zu fest und zäh. 

Wieder mal habe ich wunderbar japanisch gegessen in Düsseldorf. Für mich die Hauptattraktion der Stadt.

Adresse
Hyuga
Klosterstr. 78
40211 Düsseldorf